ROADBACK · MPU wegen Drogen

Drogen-MPU?
Jetzt richtig vorbereiten.

Nicht rechtfertigen. Verstehen und verändern.

Bei einer MPU wegen Drogen geht es um deutlich mehr als einen positiven Befund. Entscheidend sind deine Konsumgeschichte, die Hintergründe deines Konsums, deine heutige Veränderung und die Frage, wie du einen erneuten Konsum dauerhaft verhindern willst.

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Drogen-MPU verstehen

Der Befund ist nur
der Anfang der Geschichte.

Eine gute MPU-Vorbereitung beginnt nicht mit fertigen Antworten. Sie beginnt mit einer ehrlichen Betrachtung der eigenen Konsumgeschichte.

01 · Konsum

Was war wirklich los?

Wann hast du angefangen? Wie hat sich dein Konsum entwickelt? In welchen Situationen und aus welchen Gründen hast du konsumiert?

02 · Hintergründe

Warum hast du konsumiert?

Party, Freundeskreis, Stress, Leistungsdruck, Gewohnheit oder andere persönliche Gründe: Wir schauen auf die Funktion, die der Konsum damals für dich hatte.

03 · Veränderung

Warum bleibt es heute anders?

Entscheidend ist eine stabile Veränderung. Was hast du in deinem Leben verändert und wie gehst du heute mit früheren Risikosituationen um?

Nicht jeder Fall ist gleich

Welche Substanz
war beteiligt?

Die Ausgangslage einer Drogen-MPU kann sehr unterschiedlich sein. Deshalb sollte die Vorbereitung immer auf den konkreten Fall abgestimmt werden.

Amphetamine

Konsumgeschichte, Konsummotive, Veränderungen und eine nachvollziehbare zukünftige Strategie stehen im Mittelpunkt.

Kokain

Nicht nur der einzelne Konsum, sondern auch Umfeld, Anlässe, Muster und persönliche Hintergründe müssen aufgearbeitet werden.

MDMA & Co.

Auch vermeintlicher Party- oder Gelegenheitskonsum sollte realistisch und ohne Verharmlosung betrachtet werden.

Cannabis

Cannabis betrachten wir gesondert, weil hier Konsumverhalten, Fahreignung und die konkrete Vorgeschichte besonders differenziert betrachtet werden müssen.

Frühzeitig planen

Abstinenz &
Abstinenznachweise.

Bei Drogenfragestellungen kann die Frage nach Abstinenz und geeigneten Nachweisen eine zentrale Rolle spielen. Deshalb sollte dieser Punkt möglichst früh geklärt werden.

Schritt 1

Situation prüfen

Welche Substanz, welche Vorgeschichte und welche Fragestellung liegen deinem Fall zugrunde?

Schritt 2

Nachweis planen

Je nach Fall können unterschiedliche Verfahren in Betracht kommen. Wichtig ist, dass der Nachweis zur konkreten Situation passt.

Schritt 3

Zeit sinnvoll nutzen

Die Zeit des Nachweisprogramms sollte gleichzeitig für die persönliche Aufarbeitung und Vorbereitung auf das MPU-Gespräch genutzt werden.

Wichtig: Starte nicht einfach irgendeinen Abstinenznachweis, ohne vorher zu prüfen, ob das Verfahren zu deinem Fall passt. Mehr dazu findest du auf unserer Seite „MPU-Abstinenznachweis – Urin oder Haare?“.

Die persönliche Aufarbeitung

Vom Konsum zur
dauerhaften Veränderung.

Ein negatives Testergebnis allein erklärt noch nicht, warum sich das frühere Verhalten verändert hat. Genau hier beginnt die eigentliche Vorbereitung.

01

Beginn

Wie und warum begann dein Konsum?

02

Entwicklung

Wie veränderten sich Häufigkeit, Situationen und Muster?

03

Funktion

Welche Bedeutung hatte der Konsum für dich?

04

Veränderung

Was hast du seit der Auffälligkeit konkret verändert?

05

Stabilität

Wie schützt du dich heute vor einem Rückfall in alte Muster?

Typische Fehler

Diese Aussagen allein
reichen nicht.

01

„Das war nur einmal.“

Eine solche Aussage sollte zur tatsächlichen Vorgeschichte passen. Entscheidend ist eine nachvollziehbare und ehrliche Darstellung des eigenen Konsumverhaltens.

02

„Ich habe die falschen Freunde gehabt.“

Das Umfeld kann eine Rolle spielen. Die Verantwortung für den eigenen Konsum und die eigenen Entscheidungen bleibt jedoch ein wichtiger Teil der Aufarbeitung.

03

„Ich nehme einfach nichts mehr.“

Die entscheidende Frage lautet zusätzlich: Was hat sich verändert, damit der frühere Konsum nicht wieder attraktiv oder wahrscheinlich wird?

04

Nur Nachweise sammeln

Abstinenznachweise können wichtig sein. Sie ersetzen aber nicht die persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Konsumgeschichte.

ROADBACK Vorbereitung

Schritt für Schritt
durch deinen Fall.

Wir arbeiten nicht mit auswendig gelernten Musterantworten. Wir entwickeln gemeinsam eine nachvollziehbare Linie durch deine eigene Geschichte.

01

Aktenlage

Anlass und Fragestellung verstehen.

02

Konsumgeschichte

Die tatsächliche Entwicklung aufarbeiten.

03

Hintergründe

Motive, Auslöser und Risikosituationen erkennen.

04

Veränderung

Stabile neue Strategien herausarbeiten.

05

MPU-Gespräch

Die eigene Entwicklung verständlich darstellen.

Häufige Fragen

Drogen-MPU:
kurz erklärt.

Brauche ich bei einer Drogen-MPU Abstinenznachweise? +

Das hängt von der konkreten Vorgeschichte, Fragestellung und Einordnung des Falls ab. Deshalb sollte die Nachweisstrategie individuell und möglichst frühzeitig geklärt werden.

Kann ich Abstinenz mit Urin oder Haaren nachweisen? +

Je nach Fall und Voraussetzungen können unterschiedliche Nachweisverfahren infrage kommen. Welches Verfahren geeignet ist, sollte vor Beginn des Programms geklärt werden.

Reicht ein Abstinenznachweis für die MPU? +

Ein Nachweis dokumentiert Abstinenz, ersetzt aber nicht die persönliche Aufarbeitung. Im psychologischen Gespräch geht es zusätzlich um die Konsumgeschichte, Hintergründe, Veränderungen und zukünftige Stabilität.

Was wird bei einer Drogen-MPU gefragt? +

Typische Themen sind die Entwicklung des Konsums, Konsummotive, Risikosituationen, der Anlass der Auffälligkeit, Veränderungen seitdem und die Frage, wie zukünftiger Konsum verhindert werden soll.

Wann sollte ich mit der Vorbereitung beginnen? +

Möglichst frühzeitig. So können die persönliche Vorbereitung und eventuell notwendige Nachweise von Anfang an sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.

MPU wegen Drogen?

Erst verstehen.
Dann richtig vorbereiten.

Wir schauen gemeinsam auf deine Konsumgeschichte, die Hintergründe, mögliche Abstinenznachweise und die Veränderungen, die heute wirklich zu deinem Leben passen.

ROADBACK Basis · 289 €
5 persönliche Online-Calls · Arbeitsmaterialien · Teilnahmebescheinigung